Newsletter der Behindertenberaterin
In meiner Beratungsarbeit erhalte ich immer wieder wichtige Informationen z. B. zu Infoveranstaltungen oder Stellenangeboten, die ich gerne an die potentiell Interessierten weitergeben möchte. Dazu gibt es immer wieder Anfragen von einzelnen Betroffenen, die Kontakt zu Gleichbetroffenen suchen.
Wenn du diese Informationen, in der Regel einmal im Monat, gezielt erhalten möchtest, melde dich jetzt hier an.
Die Adressat*innen des Newsletters bleiben selbstverständlich anonym.
Bisherige Ausgaben des Newsletters
Newsletter März 2025
Verändertes Beratungsangebot
Ab sofort gilt in der Behindertenberatung ein terminbasiertes Konzept: Individuelle Beratungstermine sollen vorweg gebucht werden, um so die Planbarkeit für alle Beteiligten zu erhöhen. Dabei steht es den Ratsuchenden frei, eine Beratung in Präsenz, telefonisch oder online über BBB in Anspruch zu nehmen.
Folgende Zeiten stehen zur Verfügung:
Beratung in Präsenz
Dienstags 13.00 - 15.00 Uhr
Donnerstags 13.00 - 15.00 Uhr
Beratung per Telefon oder BBB
Montags 11.00 - 13.30 Uhr
Mittwochs 10.30 - 13.00 Uhr
Sie müssen jedoch mindestens 24 h vorher buchen. Falls das nicht mehr klappt und Sie kurzfristig Beratung benötigen, schreiben Sie mich gerne an, dann kann ich Ihnen noch direkt einen Termin geben.
Auch allgemeinere Anfragen an mich sind per E-Mail oder telefonisch jederzeit möglich.
iXNet-Veranstaltung „Tipps und Hinweise zur Stellensuche und Bewerbung mit Behinderungen“
Das Suchen und das Finden der richtigen Arbeitsstelle und das erfolgreiche Durchlaufen von Bewerbungs- und Auswahlverfahren ist das Ziel eines jeden Bewerbers. Für Arbeitsuchende mit Behinderungen kann dieser berufliche Einmündungsprozess besondere Fragen, Herausforderungen und Barrieren mit sich bringen.
Nicht selten sehen sich Arbeitsuchende sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderungen mit unterschiedlichen Fragestellungen konfrontiert:
- Welcher Arbeitsplatz passt zu mir, meinen Fähigkeiten und meinen Behinderungen?
- Wie sollten meine Bewerbungsunterlagen gestaltet sein?
- Sollte ich mit der Schwerbehindertenvertretung Kontakt aufnehmen?
In der anderthalbstündigen, virtuellen Veranstaltung am Donnerstag, den 10. April 2025 von 13:00 – 14:30 Uhr, steht daher einerseits die Auseinandersetzung mit behinderungsspezifischen Fragestellungen und Besonderheiten im Bewerbungs- und im beruflichen Einmündungsprozess im Vordergrund. Andererseits sollen durch das gezielte Briefing der Teilnehmenden Optimierungspotenziale aufgezeigt werden, um die Erfolgschancen bei zukünftigen Bewerbungsvorhaben zu verbessern.
Weitere Infos finden Sie hier.
Erfahrungsaustausch mit Assistenzhundehalter*innen gesucht
Sie haben einen Assistenzhund, der Sie bei Ihren Tätigkeiten an der Universität Oldenburg und/oder im Alltag unterstützt? Es werden Assistenzhundehalter*innen gesucht, die ihre Erfahrungen teilen möchten, z.B. zum Antrag auf Kostenübernahme (durch die Krankenkasse, die Stadt oder andere Stellen); zu Websites und Organisationen, die umfassend über das Thema informieren; zum Anforderungsprofil des Hundes; zur (gemeinsamen) Ausbildung des Hundes und zu geeigneten Ausbilder*innen im Raum Oldenburg (inkl. Umland).
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei mir in der Behindertenberatung, ich vermittele dann den Kontakt.
Workshop-Reihe des PBS Oldenburg
Unter dem Titel „Starthilfen“ haben wir eine Reihe von Angeboten entwickelt, mit denen wir Sie dabei unterstützen wollen, Ihr Studium möglichst souverän und mit weniger Stress zu absolvieren. Wir sind davon überzeugt, dass Sie von Ihrem Studium umso stärker profitieren werden, je mehr es Ihnen gelingt, Neugierde und Entdeckungslust zu bewahren und sich Raum für persönliche Entwicklung zu geben. Deshalb wollen wir Ihnen in Vorträgen, Workshops oder durch Einzel-Coaching verschiedene Strategien vermitteln, die sich für ein Gelingen des Studiums als äußerst hilfreich erwiesen haben.
Weitere Infos zu der Workshop-Reihe finden Sie hier.
Internationale Tage der Universität Oldenburg
Wie plane ich ein Auslandssemester? Wo kann ich ein Auslandspraktikum absolvieren? Und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?
Studierende und Interessierte sind herzlich eingeladen, vom 23. bis 25. April 2025 die vielfältigen Informations- und Beratungsangebote des International Office zu nutzen.
Folgendes erwartet Sie: Individuelle Beratung und Austausch auf dem Infomarkt, Wissenswertes zu unseren Partnerschaften und Finanzierungsoptionen in den Info-Vorträgen und vieles mehr.
Am Mittwoch, den 23.4. von 15.00-15.45 Uhr findet online ein Vortrag zum Thema Studieren im Ausland mit besonderen Bedürfnissen statt. Referentinnen sind Lisa Hasselbrink vom International Office und Wiebke Hendeß, Behindertenberatung Studierendenwerk Oldenburg.
Nähere Infos finden Sie hier.
Oldenburger Inklusionswoche
Im Zeitraum vom 26.04.2025 bis 11.05.2025 werden in Oldenburg zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Inklusion stattfinden.
Auch eine Demonstration wird es wieder geben.
Hier finden Sie in den nächsten Wochen immer mehr Informationen dazu.
In der Rubrik Aktuelles kann man das ganze Jahr über Oldenburger Veranstaltungen finden und auch selber welche veröffentlichen lassen.
Wanderausstellung „ECHT MEIN RECHT!“
Menschen mit Behinderung sexuelle Selbstbestimmung zu ermöglichen und sie gleichzeitig nachhaltig vor sexualisierter Gewalt zu schützen, sind die Hauptziele der Ausstellung ECHT MEIN RECHT!, die in einem 3-jährigen partizipativen Prozess von Menschen mit und ohne Behinderung entwickelt wurde.
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir die Ausstellung ECHT MEIN RECHT! vom 7.-26. Mai zeigen können und laden Sie ganz herzlich zu einem Besuch ein.
Dazu können Sie sich ganz einfach auf dem Buchungsportal norle.simplybook.it anmelden. Der Eintritt ist kostenfrei.
Weitere Informationen finden Sie hier.
BR Podcast/ Die Neue Norm: "Mediziner*innen mit Behinderungen – Über Berufung und Heilung"
Mit Behinderung Medizin studieren und im Krankenhaus arbeiten – Hannah Hübecker und Dr. Leopold Rupp teilen ihre Erfahrungen. Schnell wird es grundsätzlich: "Müssen Behinderungen eigentlich geheilt werden? Was bedeuten die Begriffe Krankheit und Gesundheit? Wie unterscheiden sich Menschen mit angeborenen und später erworbenen Behinderungen?"
In diesem Zusammenhang weise ich auch auf NEMO hin, das Netzwerk für Medizinstudierende mit Behinderung, welches eine ehemalige Oldenburger Medizinstudentin mitgegründet hat.
Newsletter Dezember 2024
Bei uns hat die Namensumstellung zum Studierendenwerk Oldenburg begonnen und wir haben eine neue Homepage.
Ein Schwerpunkt dieses Newsletters ist der Übergang zum Beruf. Hierzu möchte ich Sie auch auf meine aktualisierte Homepage zu diesem Thema einladen und ergänzen, dass mich häufiger Stellenangebote für Hochschulabsolvent*innen mit Beeinträchtigungen erreichen. Weiterhin finden Sie Angebote zum Thema Selbsthilfe und Lebenswirklichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen, Möglichkeiten sich kurzfistig an wichtigen Umfragen zu beteiligen und weitere Informationen.
Weihnachtspause und erweitertes Beratungsangebot
Vom 23.12. bis zum 5.1. mache ich Weihnachtspause. Bis dahin gibt es neben meinen offenen Sprechzeiten noch einige freie Beratungstermine, die Sie sich online buchen können.
Sie können mich auch diese Woche bis einschließlich Freitag spontan telefonisch erreichen, mir ggf. eine Nachricht auf AB hinterlassen oder eine E-Mail schreiben.
Erweitert habe ich die Möglichkeiten, sich einen festen Präsenz-Beratungstermin zu buchen. So ist dieses jetzt montags und donnerstags im Anschluss an meine offene Sprechzeit möglich.
Ebenfalls erweitert hat sich die Möglichkeit meine Kollegen in der Finanzierungsberatung zu erreichen.
Ab Januar können Sie auch bei Herrn Müller-Sigl feste Beratungstermine online buchen zusätzlich zu seinen offenen Sprechzeiten.
Diese Möglichkeit gibt es bei Heiko Groen schon länger. Beide Kollegen haben unterschiedliche Schwerpunkte.
Bundesagentur für Arbeit: Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker*innen – 70 Jahre erfolgreiche Arbeit
Der "Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Arbeitnehmer bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit" wurde 1954 gegründet, um beeinträchtigte Menschen mit Hochschulabschluss bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Das Jubiläum wurde gemeinsam mit Weggefährt*innen, u.a. dem Bundesbehindertenbeauftragten, in Bonn gefeiert. Viele Akademiker*innen mit Behinderungen/chronischen Krankheiten konnten in den vergangenen Jahrzehnten von der Unterstützung der ZAV profitieren. Und sie bleibt (leider) weiter unverzichtbare Unterstützerin und wichtige Ansprechpartnerin für Arbeitgeber und arbeitssuchende Akademiker*innen mit Behinderungen. Auch das inklusive Expert*innen-Netzwerk iXNet wird von der ZAV unterstützt.
- Info-Portal der ZAV für schwerbehinderte Akademiker*innen und interessierte Arbeitgeber
- iXNet-inklusives Expert*innen-Netzwerk
- 70 Jahre ZAV - ein Beitrag auf kobinet von Ottmar Miles-Paul und Uwe Frevert vom Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland
myAbility Talent Programm zum Karrierestart: Programmstart Februar 2025 – Anmeldung ab jetzt möglich
Für angehende Akademiker*innen mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen sowie Neurodivergenz stellen sich mit Blick auf den Start ins Berufsleben einige zusätzliche Fragen: Sollte die eigene Diagnose erwähnt werden? Wie werden längere Studienunterbrechungen erklärt? Was ist im Bewerbungsgespräch und für die Bewerbungsunterlagen zu beachten? Das myability Talent Programm will in enger Zusammenarbeit mit inklusionssensiblen Unternehmen und Firmen (angehende) Akademiker*innen mit Behinderungen/chronischen Krankheiten bei der Vorbereitung des Karrierestarts zielgerichtet unterstützen. Es werden digitale Coachings zur Selbstpräsentation und zur Gestaltung der Bewerbungsunterlagen sowie verschiedene Formate zum Austausch und Kennenlernen von Firmenvertretern geboten. Das Programm erstreckt sich über max. ein halbes Jahr und erfordert etwa 10 Stunden Zeitinvestment pro Monat. Die Teilnahme am Programm ist kostenfrei. Da die Plätze der Reihe nach vergeben werden, lohnt eine frühzeitige Anmeldung.
Informationen zum Programm und Anmeldemöglichkeit
Hildegardis-Verein: Projekt "Mission: Success! Erfolgreich im Beruf mit MS" – Anmeldung bis 31.12.2024
Menschen, die mit Multipler Sklerose (MS) diagnostiziert worden sind, stehen im Arbeitsleben häufig vor großen Herausforderungen. Hier setzt das neue Projekt des Hildegardis-Vereins an, das gemeinsam mit Expert*innen und Selbstbetroffenen durchgeführt wird. Eine umfangreiche Palette an individuellen und gruppenbezogenen Unterstützungsmaßnahmen soll die professionelle Teilhabe und soziale Inklusion der Teilnehmenden fördern, z. B. durch Information und Trainings sowie Einzel- und Gruppencoachings. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Aufbau eines stärkenorientierten Netzwerks.
Termin: 1.2.2025 - 31.12.2025 (ca. 4 Stunden/ Monat)
Ort: via ZOOM
Kosten: 15 EURO/ Monat
Bewerbung: bis 31.12.2024
Zielgruppe: berufserfahrene Menschen mit MS
Veranstalter: Hildegardisverein in Kooperation mit selbstbetroffenen Expert*innen
Carlo-Schmid-Programm: Praktikum bei internationalen Organisationen, EU-Institutionen oder ausgewählten NGOs – Unterstützung für Studierende und Graduierte mit Behinderungen
Im Rahmen des Carlo-Schmid-Programms (CSP) können sich Studierende und Graduierte als Praktikant*innen mit den Problemstellungen und Arbeitsweisen im internationalen Verwaltungsbereich vertraut machen und ihre interkulturelle Kompetenz erweitern. Das Alumni-Netzwerk des Carlo-Schmid Programms will durch gezielte Informationen und ein Mentoring-Programm Interessierte aus bislang unterrepräsentierten Gruppen – dazu gehören auch Studierende und Graduierte mit Behinderungen – bei einer Bewerbung unterstützen. An drei Terminen informieren Mitglieder der Diversity-AG des CSP Interessierte über das Programm und die Unterstützungsmöglichkeiten.
Termine:
Montag, 16.12.2024, 19.00 - 20.00 Uhr: Link zur Anmeldung
Mittwoch, 18.12.2024, 19.00 - 20.00 Uhr: Link zur Anmeldung
Dienstag, 7.1.2025, 19.00 - 20.00 Uhr: Link zur Anmeldung
SOZIALHELDEN e.V.: Berater*in / Trainer*in für das Projekt JOBinklusive und die Sozialheld*innen Akademie (m/w/d)
Die gesuchte Verstärkung wird verantwortlich sein für die Planung, Konzeption und Durchführung von Trainings- und Beratungsleistungen im Projekt JOBinklusive und in der Sozialheld*innen-Akademie. Thematisch dreht sich dabei alles um Disability-Mainstreaming in einem intersektionalen Ansatz. Vorrangig wird dafür eine Person mit Behinderungen gesucht, die als Expert*in in eigener Sache die Mission der Sozialhelden nach vorn bringt. Erfahrungen als Trainer*in oder Berater*in im Bereich Diversity, Equity, Inclusion bzw. Personal- oder Organisationsentwicklung sowie ein Hochschulabschluss in Sozialwissenschaften, Sozialer Arbeit o. Ä. wären gute Voraussetzungen. Die Stelle ist vorerst bis 31.12.2026 befristet.
Stellenausschreibung Sozialhelden
Selbsthilfegruppen an der Universität
Das Studentische Gesundheitsmanagement an der Universität Oldenburg informiert zum Thema Selbsthilfegruppen und unterstützt die Bildung neuer Gruppen in Kooperation mit der Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V. (BeKoS). Es gab ein erstes Treffen von neurodiversen Studierenden und eine Gruppe für Studierenden mit Panik, Angststörungen und Depression ist aktuell in der Gründung.
Dieses ist eine tolle Erweiterung der verschiedenen Austauschgruppen für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, die sich jetzt schon regelmäßig Im BeRef treffen. Spezielle Gruppen gibt es dort z. B. für Studierende mit AD(H)S und Autismus-Spektrumsstörung.
Weitere Gruppen, z. B. zum Thema Arbeitsstrukturierung, gibt es beim dem PBS Oldenburg.
"Endo ... was???" – bundesweite Hochschulaktion zum Thema Endometriose
Fast jede zehnte Frau in Deutschland leidet an Endometriose. Starke Schmerzen, psychische Belastungen und andere Beschwerden während der Menstruation bis hin zu unerfülltem Kinderwunsch prägen das Krankheitsbild. Oft vergehen von den ersten Symptomen bis zur Diagnose viele Jahre. Umso wichtiger ist es, dass sich gerade junge Menschen bereits während des Studiums mit Endometriose auseinandersetzen.
Das Projekt Zeitbild UNI „Endo … was???“ mit bundesweiter Plakataktion an Hochschulen und Unikliniken, Webportal und ergänzendem E-Magazin für Studierende informiert über die Erkrankung, unterstützt Betroffene und bietet wichtige Hilfen, das Thema Endometriose im Hochschulkontext zu behandeln.
Weitere Informationen und kostenlose Downloads unter: www.zeitbild.de/uni
Das Poster „Endo … was???" können Sie mithilfe des beigefügten Bestellformulars für Ihre Hochschule kostenlos und portofrei bestellen.
ZDF: "Anders im Kopf – Neurodiversität als Stärke"
"Autismus, Schizophrenie oder eine bipolare Störung können nützlich sein. Die Evolutionsgeschichte zeigt: Neurodiversität ist ein Erfolgsmodell." – so die Ausgangsthese des Filmbeitrags. Trotz ihrer besonderen Talente erfahren Betroffene durch Stigmatisierung aktuell noch immer starke Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben. Im gesellschaftlichen Diskurs formiert sich deshalb seit einigen Jahren eine Neurodiversitätsbewegung, die einen offeneren Umgang mit der "Vielfalt im Gehirn" und dem Anderssein propagiert – so auch unter Studierenden. Unsere Gesellschaft und ihre Institutionen – dazu gehören auch die Hochschulen – stellen die Weichen dafür, ob dieses Potenzial genutzt wird oder sich als Krankheit manifestiert. Herr Scobel diskutiert mit Prof. Holger Lengfeld, Prof. Christian Walter-Klose und der Philosophin Cornelia Mooslechner-Brüll.
- Filmbeitrag "Anders im Kopf – Neurodiversität als Stärke
- Diskussion "Quoten, Wokeness, Inklusion – Was ist gerecht?"
SWR/YouTube: "So ist ihr Leben mit Tourette – angehende Ärztin mit Tourette im Gespräch"
Stella Lingen studiert Medizin mit der Diagnose "Tourette-Syndrom". Bei ihr kommt es immer wieder sowohl zu motorischen, als auch zu vokalen Tics. Sie fängt plötzlich an, unkontrolliert zu schimpfen oder zu beleidigen. Die inzwischen 26-Jährige versucht diese Tics zu unterdrücken, geht aber in Ihrem Alltag als angehende Ärztin so offen wie möglich damit um. Im Interview spricht Stella Lingen über ihre ersten Symptome, wie sie sich mit der Krankheit "Tourette" arrangiert und an Selbstbewustsein gewonnen hat.
NRWision: Podcast Voices of TU: "Ina-Marie Ernst und Laura Marklewitz, Referentinnen des Autonomen Behindertenreferats der TU Dortmund im Gespräch"
Ina-Marie Ernst und Laura Marklewitz studieren an der TU Dortmund und engagieren sich dort als Referentinnen des Autonomen Behindertenreferats (ABeR). Ina-Marie Ernst hat eine psychische Erkrankung und Laura Marklewitz ist sehbeeinträchtigt. Im Gespräch mit Moderatorin Anne Stratmann sprechen sie über die Schwierigkeiten beim Studieren mit Beeinträchtigungen. Wie erleben sie ihren Studienalltag? Welche Unterstützungsangebote gibt es an der Uni für beeinträchtigte Menschen? Wie gelingt es am besten, sich mit der eigenen Beeinträchtigung zu identifizieren? Diesen und weiteren Fragen stellen sich Ina-Marie Ernst und Laura Marklewitz im Podcast "Voices of TU".
Podcast mit Ina-Marie Ernst und Laura Marklewitz
Studie „Resilienz und Inklusionserfahrungen von Studierenden mit körperlichen Beeinträchtigungen und chronisch-somatischen Erkrankungen“
Liebe Studierende,
in meiner Studie „Resilienz und Inklusionserfahrungen von Studierenden mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder chronisch-somatischen Erkrankungen“ möchte ich von Ihnen erfahren, was Ihre Ressourcen sind, um ein Studium mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder chronisch-somatischen Erkrankungen zu meistern. Zudem stelle ich mir die Frage, wie sie mit sozialen Einflussgrößen sowie inklusiven Rahmenbedingungen und Barrieren in Hochschulen und Universitäten in Deutschland interagieren.
Haben Sie selbst eine körperliche Beeinträchtigung oder chronische Erkrankung? Darunter fallen Bewegungsbeeinträchtigungen beim Gehen, Stehen, Greifen (z.B. durch eine Infantile Cerebralparese, Querschnittslähmung, Dysmelie oder Muskeldystrophie) oder körperlich länger andauernde/chronisch-somatische Krankheiten (z.B. Rheuma, Migräne, Multiple Sklerose, Darmerkrankungen, chronische Schmerzen, Endometriose oder Diabetes). Es können aber auch ganz andere Erkrankungen oder Beeinträchtigungen sein.
Trifft dies auf Sie zu? Dann machen Sie doch gerne mit!
Im Rahmen meines Promotionsvorhabens habe ich demnach einen Online-Fragebogen erstellt, der diese verschiedenen Aspekte erfragt.
Die Befragung kann individuell bearbeitet werden – sowohl räumlich als auch zeitlich. Insgesamt wird die Beantwortung der Fragen ca. 20 Minuten dauern. Deshalb möchte ich Ihnen vorab für Ihre Zeit und Bereitschaft danken, mitzuwirken!
Den Fragebogen erreichen Sie bis 22.12.24 unter: https://umfragen.tu-dortmund.de/index.php/655318?lang=de
Deutschland-Stipendium: “Inklusive Hochschule - inklusives Stipendium”
Das Deutschlandstipendium fördert Studierende sowie Studienanfänger*innen, "deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt", mit 300,- EURO monatlich – und zwar einkommensunabhängig. Bei der Auswahl der Stipendiat*innen sind – gesetzlich abgesichert – auch persönliche Umstände, wie z.B. Behinderungen bzw. länger andauernde/chronische Krankheiten, zu berücksichtigen. Aber wie gut funktioniert das eigentlich und wie kann der Zugang zum Stipendium ggf. inklusiver gestaltet werden? Auskunft geben (ehemalige) Stipendiat*innen mit Beeinträchtigungen, die ihre Studienerfahrungen teilen. Jens Kaffenberger, Leiter der IBS, skizziert ergänzend Handlungsfelder auf dem Weg zu einer inklusiven Hochschule.
- Newsletter Deutschlandstipendium November 2024
- Informationen zur Berücksichtigung von Behinderungen bei der Stipendiat*innen-Auswahl im Gesetz zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms (vgl. §§ 3, 7)
Newsletter Oktober 2024
Selbsthilfegruppen für Studierende
Am 28.10.2024 um 17:00 Uhr gibt es in Kooperation mit dem Psychologischen Beratungsservice (PBS) und der Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V. (BeKoS) einen Vortrag zu Selbsthilfegruppen (Raum V03- 0-D003) an der Universität. Hier erfahrt ihr, was genau eine Selbsthilfegruppe ist, wie ein typisches Treffen abläuft und welche Möglichkeiten es gibt, an universitätsinternen Selbsthilfegruppen für Studierende teilzunehmen. Im Anschluss könnt ihr euch in Themencafés ganz unverbindlich für eine Gruppe melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich ihr könnt einfach vorbeikommen :-)
Bei Fragen meldet euch gerne per Mail: sgm(at)uol.de
Im BeRef treffen sich jetzt schon regelmäßig verschiedene Austauschgruppen für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Spezielle Gruppen gibt es z. B. für Studierende mit AD(H)S und Autismus-Spektrumsstörung.
Für alle, die einfach mal unkompliziert neue Leute kennen lernen wollen, gibt es das Kennenlernevent StudiConnect am 29.10. 18.00-20.00 Uhr.
Das ändert sich beim BAföG zum Wintersemester 24/25
Es gibt zahlreiche Verbesserungen, z. B.:
- Anhebung des BAföG-Satzes auf bis zu 992€
- zusätzliches „Flexisemester“ für alle
- Einführung der Studienstarthilfe: 1000€ als einmaliger Zuschuss
- Fachrichtungswechsel länger möglich
Weitere Informationen
Barrieren melden an der Hochschule
An der Hochschule Emden-Leer und an der Universität Oldenburg können Sie Mängel und Barrieren an Ihrer Hochschule direkt online melden.
So können Sie mithelfen Ihre Hochschule barrierefreier zu gestalten
Digitale Fachtagung der InklusionsGuides
Der Hildegardis-Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die inklusive Arbeitswelt aktiv zu gestalten. Mit unserem Pilotprojekt InklusionsGuides zeigen wir: Inklusion fördert eine vielfältige Arbeitsumgebung, in der Mitarbeitende mit unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten und Perspektiven zusammenarbeiten. Diese Vielfalt kann zu kreativeren Lösungsansätzen und innovativen Ideen führen, die Unternehmen und Institutionen voranbringen.
Um die Ergebnisse und Erfahrungen der ersten zwei Pilotphasen zu teilen, laden wir herzlich ein zu unserer
digitalen Fachtagung „Vielfalt als Erfolgsfaktor in der Arbeitswelt: Wie die InklusionsGuides (den) Wandel ermöglichen“
am 7. November 2024 von 10 bis 17 Uhr
Das Ziel ist es, durch die Erfahrungen der Guidanceteams Gelingensfaktoren sowie Handlungsempfehlungen herauszuarbeiten und einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Mit Podien, Workshops und Vorträgen liefert die Tagung praxisnahe Empfehlungen für interessierte Arbeitgeber*innen sowie Impulse für Frauen mit Behinderung.
Die Veranstaltung richtet sich an Verantwortliche aus Unternehmen und Institutionen, Fachpersonen aus den Bereichen Inklusion, Arbeitswelt und Politik, Studentinnen und Akademikerinnen sowie weitere Interessierte.
Die komplette Tagung wird von Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher*innen begleitet und ist kostenfrei.
Informationsveranstaltung: Wohnen im Miteinander - Inklusiv
Wenn Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt und gemeinsamen mit anderen Menschen leben, dann nennen wir das „inklusives Wohnen“. Das Netzwerk WOHN:SINN will die Wohnsituation für Menschen mit Behinderung verbessern. Ziel ist es, inklusive Wohnorte zu schaffen, die von Mitbewohner:innen selbst gestaltet werden und in denen gemeinschaftlich und partizipativ zusammengelebt werden kann.
Die Veranstaltung informiert über Realität und Umsetzung bereits bestehender und im Aufbau befindlicher Wohnprojekte inklusiver Wohnformen.
Wann? 06.11.2024, 19:00-21:00 Uhr
Wo? Universität Oldenburg; Hörsaalzentrum A14, Hörsaal 2
Neues Hörunterstützungssystem an der Universität
Der Hörsaal im A14 ist mit dem Hörunterstützungssystem Sennheiser Mobile Connect ausgestattet
MobileConnect basiert auf dem „BYOD“ - Bring your own device – System.
Nutzer*innen bringen ihr Smartphone und ihre Kopfhörer bzw. ihre Hörhilfe mit.
Sie laden die App aus dem Playstore oder Appstore herunter.
Sie verbinden sich per QR-Code mit dem WLan.
Einen Aushang mit dem QR-Code und allen Infos findet man neben der Eingangstür im Hörsaal.
Bei Fragen und Problemen kann man sich an das Team der Medien- und Veranstaltungstechnik wenden: bis-veranstaltungstechnik(at)uol.de
Um das Hörunterstützungssystem weiter zu optimieren und ggf. auch weiter auszubauen freut sich das Team der Medien- und Veranstaltungstechnik über ein Feedback der Nutzer*innen.
Veranstaltungen vom BeRef im Wintersemester
Das autonome Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende im AStA der Universität Oldenburg (BeRef) bietet auch im Sommersemester zahlreiche Veranstaltungen in Präsenz oder online an.
Infos dazu finden Sie in Kürze hier.
Hier schon einmal die Ankündigungen:
Typisierung für DKMS am 29.10.2024 von 8:00 – 16:00 Uhr im BIS Saal Universität Oldenburg
Vortrag: Sascha Thierry Esequiyl Rubel - Bye, Bye Forrest Gump – Alles, das du über Autismus lernst, ist falsch
05.11. 18.00 Uhr im BIS Saal Universität Oldenburg
Was ist Autismus und wie fühlt es sich an, autistisch zu leben?
Welche falschen Vorstellungen von Autismus wurden mir beigebracht?
Wie werden autistische Menschen diskriminiert und diskriminiere auch ich selbst autistische Menschen?
In welcher Verbindung steht all das mit deutscher Geschichte und Vormachtstellungen? – Zusammen möchten wir dazulernen, um uns mit diesen Fragen sicherer zu fühlen.
Im Anschluss an den Vortrag ist viel Zeit für Fragen und Austausch. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Der Ansatz ist intersektional.
Der Vortrag ist gedacht für Interessierte, Angehörige und neurodiverse Personen oder solche, die vermuten, selbst autistisch zu sein.
Infoveranstaltung mit Dr. Martin Podszus -Nachteilsausgleich Prozess und Antragsstellung Teil I
05.11.2024 12:00 Uhr – 13:00 via BBB
https://studconf.uol.de/rooms/9i8-bl1-mtu-t9q/join
Studierende mit einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung sind häufig in ihrem Studium beeinträchtigt:
Bauliche Barrieren behindern Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Klinikaufenthalte oder medizinische Behandlung können zu Studienunterbrechungen führen.
Die Arbeits- und Leistungsfähigkeit kann durch eine Erkrankung stark eingeschränkt sein.
Ein großer Teil des persönlichen Zeitbudgets muss für die Bewältigung des krankheits-/behinderungsbedingten Aufwands verwendet werden.
Deshalb fordert das Hochschulrahmengesetz (§2, Abs.4 HRG), dass die Universitäten sich dafür einsetzen müssen, dass Studierende mit Beeinträchtigungen in ihrem Studium nicht benachteiligt werden. Die Hochschulgesetze der verschiedenen Bundesländer greifen
Infoveranstaltung Nachteilsausgleich Prozess und Antragsstellung Teil II
12.11.2024 12:00 Uhr – 13:00 Raum M-1-154 Universität Oldenburg
Raum für individuelle Fragen zum Prozess und Antragsstellung
Vortrag: Zwischen Wohlgefühl und Panikattacken: Wirkungen von Duftstoffen
19.11. 15.30 Uhr via BBB
https://studconf.uol.de/rooms/bwj-8br-y58-qbu/join
Parfüms und parfümierte Verbraucherprodukte wie zum Beispiel Lufterfrischer, Wasch- und Reinigungsmittel werden von vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern gerne genutzt, aber viele kennen die Schattenseiten dieser bedufteten Produkte nicht. Fast alle gängigen Duftstoffe sind Gefahrstoffe und führen für eine erstaunlich große Zahl an Personen zu mehr oder weniger gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen.
Frau Heidi Wagner (MCS Rosenheim) wird aus Betroffenensicht konkrete Lösungen aufzeigen. Sie hat einen sehr umfangreichen Erfahrungsschatz, den sie auch auf Ihrer Homepage Interessierten zugänglich macht (www.MCS-Rosenheim.de).
In Zusammenarbeit haben die beiden Frauen eine online Umfrage gestartet, in der erfasst werden soll, mit welchen konkreten Problemen duftstoffsensible Menschen im Alltag zu tun haben. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten.
Hier ist der Link zur Umfrage https://evaluationen-thu.limequery.com/689193?lang=de, welcher auch gerne an weitere Betroffene im In- und Ausland weitergeleitet werden darf.
Frau Klaschka ist Biologin und Chemikerin und seit über 20 Jahren Professorin an der Technischen Hochschule Ulm. In ihrer Lehre geht es um vielfältige Themen des Umweltschutzes und in ihren Forschung befasst sie sich vorrangig mit Gefahrstoffen (Gefahrstoffe (thu.de)). Frau Heidi Wagner war viele Jahre im Bereich der Mitarbeiterqualifizierung tätig und engagiert sich seit 2018 ehrenamtlich im Bereich der Selbsthilfe für Menschen mit einer Multiplen Chemikalien-Sensitivität (MCS).